Ein Jahr nach dem rassistischen Terror in Hanau – Den Opfern gedenken, Rassismus bekämpfen!

Heute ist es genau ein Jahr her, dass ein Rechtsterrorist in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordete. Seit dem Anschlag organisieren die Betroffenen und Hinterbliebenen Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit, um zu verhindern, dass die Namen ihrer ermordeten Angehörigen wie die Namen so vieler anderer Menschen einfach stumm in den staatlichen Statistiken verschwinden und vergessen werden. Im ganzen Land haben seit der Tat Kundgebungen und Demonstrationen stattgefunden, um die Botschaft und die Forderungen der Betroffenen weiterzutragen und ihnen Gehör zu verschaffen.

Auch heute, am ersten Jahrestag des Anschlags, werden trotz Corona wieder tausende Menschen im ganzen Land auf der Straße sein, um klarzumachen, dass sie die Opfer nicht vergessen und dass sie weiterhin fordern: Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!

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Erklärung zum faschistischen Angriff in Lyon!

Nach dem faschistischen Angriff in Lyon: Solidarität mit den verletzten Gewerkschafter*innen!

Am letzten Samstag wurden in der französischen Stadt Lyon zwei Mitglieder der lokalen Gewerkschaft “Solidaires Rhône” von einer Gruppe Faschisten hinterhältig attackiert, als sie sich nach einer Spendenaktion für von Armut betroffenen Familien auf den Weg nach Hause machen wollten. Die Genoss*innen zogen sich verschiedene Knochenbrüche zu, die glücklicherweise nicht lebensbedrohlich waren.

Wir teilen hier eine Übersetzung einer gemeinsamen Erklärung von “Solidaires Rhône” und der Lyoner Sektion unserer Freund*innen von Union Communiste Libertaire, um uns mit den verletzten Gewerkschafter*innen zu solidarisieren.

Unsere grenzenlose Solidarität gegen die faschistischen Angriffe! Gute Besserung an die Betroffenen!

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NO PASARAN! – Kampf dem islamistischen Terror!

 

von: Alfred Masur

Die Welle islamistischer Terroranschläge in Europa reißt nicht ab: Am 16. Oktober 2020 wurde der französische Geschichtslehrer Samuel Paty, der in einem Pariser Vorort an einer Mittelschule unterrichtete, von einem islamischen Fanatiker ermordet, weil er in einer Schulstunde zum Thema Meinungsfreiheit Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt hatte. Am 29. Oktober ermordete ein islamistischer Attentäter in einer Kirche in Nizza drei Menschen. Am 2. November wurden in Wien vier Menschen von einem Sympathisanten des “Islamischen Staats” getötet und 22 weitere verletzt.

In den vergangenen Jahren starben in Frankreich über 200 Menschen bei islamistischen Terrorakten; der Einfluss fundamentalistischer Prediger in vielen islamisch geprägten Vorstädten nimmt zu. In Deutschland ist die Lage zwar noch nicht so dramatisch, aber auch hierzulande kommt es immer wieder zu islamistisch motivierten Terrorakten wie dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen.

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