Interview zur aktuellen Lage im Iran

Wir teilen mit euch ein Interview mit einem marxistischen Genossen aus dem Iran. Ehsan Sohrabian Mehryazdi war in der linken Bewegung im Iran aktiv; heute lebt er in Trier. Wir haben Mitte April mit ihm gesprochen, also 1,5 Monate nach Beginn des Angriffskrieges durch die USA und Israel.

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Heraus zum 1. Mai 2026 – Internationales anarchistisches Statement

Der 1. Mai hat eine lange Tradition in der anarchistischen und globalen sozialen Bewegung. Was ursprünglich eine in den USA stattfindende Mobilisierung für den 8-Stunden-Arbeitstag war, die brutal niedergeschlagen wurde, entwickelte sich zu einer weltweiten Bewegung, die heute überall auf der Welt von Gewerkschaften, politischen Organisationen und Bürger*innen gleichermaßen als Symbol des Klassenkampfes gefeiert wird. Auch wenn die herrschende Klasse versucht hat, ihm seinen Ursprung als Tag des Kampfes und der Klassensolidarität zu nehmen, dürfen wir seine wahren Wurzeln niemals vergessen.

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Die von Oben setzen die Reform durch, von Unten wächst der Widerstand

Position des organisierten Anarchismus in Argentinien, März 2026

Übersetzung von die plattform

Die von der Regierung Milei vorangetriebene Arbeitsrechtsreform stellt, wie wir wissen, keine rechtliche Modernisierung im Arbeitsrecht dar, sondern ist das Herzstück eines umfassenden Vorhabens zur Ausbeutung und Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse, das nur mit dem vergleichbar ist, was die letzte Militärdiktatur durchgesetzt hat. Sie kommt direkt den Arbeitgebern zugute (so sagte es Caputo, als er die Arbeitgeberverbände dazu aufrief, das Gesetz zu begrüßen), indem sie historische Kampfmittel abschafft oder einschränkt. Weit davon entfernt, stabile und reguläre Arbeitsplätze zu schaffen, bietet sie rechtliche Instrumente, um Arbeiter*innen zu entlassen und ihre Arbeitsverhältnisse noch weiter zu flexibilisieren.

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Imperialistische Agression der USA gegen Kuba – Solidarität mit der kubanischen Bevölkerung!

Das US-Embargo gegen Kuba

Seit der kubanischen Revolution 1960 und den darauffolgenden Enteignungen von US-Unternehmen und -Bürger:innen in Kuba verhängte die USA ein Finanz-, Handels- und politisches Embargo gegen Kuba. Es ist das längste Handelsembargo der modernen Geschichte und stellt für die kubanische Wirtschaft seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Ostblocks ein gigantisches Problem dar: Das Land hat mit großen Einschränkungen bei Investitionen und im Tourismus zu kämpfen – die wichtigste Einnahmequelle des Landes. Auch die Möglichkeit, mit anderen Ländern politische Beziehungen aufzubauen oder zu handeln, ist stark limitiert; dabei ist Kuba auf den Außenhandel existenziell angewiesen.

Aktuelle Verschärfungen der Blockade

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Tod eines Faschisten in Lyon: Antifaschismus ist dringender denn je

Im Folgenden teilen wir die Übersetzung des Statements unserer französischen Schwesterorganisation UCL zur aktuellen Situation in Frankreich.

Statement vom 17. Februar 2026 der Union Communiste libertaire

Nach dem Tod eines faschistischen Militanten in Lyon versuchen die extreme Rechte und ihre Verbündeten, dieses Ereignis auszunutzen, um den Antifaschismus zu kriminalisieren. Gleichzeitig verurteilt die institutionelle Linke lediglich „jegliche Gewalt” in allgemeiner Form. Mehr denn je müssen wir zusammenstehen, um die Dringlichkeit des antifaschistischen Volkskampfes und die Notwendigkeit zu bekräftigen, dass unsere Klasse sich gegen die Gewalt der extremen Rechten verteidigen kann.

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