Wir kommen nach Halle!

Infoladen Glimpflich Ludwigstraße 37 06110 Halle (Saale) 02.12.2019, 19 Uhr

“Alle nach Halle!”, hieß es im Juli diesen Jahres. Anlass war ein angekündigtes Straßenfest der Identitären Bewegung, welche leider nicht nur sporadisch in Halle vorbeischaut, sondern dort sogar ein Haus besitzt. Erfreulicherweise wird dieses aber regelmäßig mit diversen mehr oder weniger bunten Gegenständen bearbeitet. Und so stellten sich auch im Juli rund 3.000 Gegendemonstrant*innen der IB entgegen und verhinderten mit Sitzblockaden deren Aufmarsch. Traurigerweise ist dieser antifaschistische Protest aber nicht das Ereignis, für das Halle im Jahr 2019 steht. Das antisemitische Attentat am 9. Oktober schockierte uns alle und zeigte erneut welch hohe Gefahr von den Faschist*innen, Rassist*innen und Antisemit*innen ausgeht, die nicht irgendwo am Rand der Gesellschaft leben, sondern mitten in ihr. Schon hier ein Dank an alle Antifaschist*innen, die sich kontinuierlich organisieren und für eine emanzipatorische Gesellschaft kämpfen. Wir freuen uns darauf mehr von euren Kämpfen vor Ort zu erfahren und mit euch über eure Erfahrung ins Gespräch zu kommen, wie es gelingen kann über Abwehrkämpfe des Bestehenden hinauszugehen. Ganz besonderer Dank an die FAU Halle, die das bereits in ihrer täglichen Arbeit tut und welche mit uns die Veranstaltung organisiert. Wir freuen uns sehr mit euch am 2.12. ins Gespräch zu kommen – deswegen: alle nach Halle!

Plattform Lesekreis im Ruhrgebiet: Breaking the Waves

27.11. ab 19 Uhr im Alibi-Essen, Holzstr.12, 45141 Essen

Einmal im Monat treffen wir uns als plattform im Ruhrgebiet zu einem öffentlichen Lesekreis. Gemeinsam wollen wir mit euch lesen und in die Diskussion über das Gelesene kommen. Natürlich ist das auch eine super Gelegenheit uns kennenzulernen. Wir beginnen mit einem kürzlich in der kollektiven Einmischung erschienen Text: “breaking the waves – Der Bruch mit liberalen Tendenzen innerhalb des Anarcha-Feminismus”.

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Wir kommen nach Leipzig!

Vom (leider eingestellten) libertären Stadtheftchen Feierabend! mal liebevoll als schwarz-rotes Leipzig tituliert, besitzt die Stadt eine lange widerständige Geschichte. In den 90er Jahren ist dafür sicherlich Connewitz der umtriebigste Stadtteil gewesen, in dem noch heute zahlreiche Hausprojekte existieren, die aus Besetzungen hervorgingen. Doch wie mit vielem was lange rumsteht, so hat auch der “Mythos Connewitz” Staub angesetzt und längst haben Gruppen angefangen sich in anderen Stadtteilen zu organisieren. Die unzähligen Hausprojekte prägen mittlerweile das gesamte Stadtbild.

Ansonsten sind in der Stadt bereits die FAU und die ASJ vertreten und damit gleich zwei anarchistische Föderationen im deutschsprachigen Raum. Auch wenn beide Gruppen (soweit wir das beurteilen können) wirklich gute Arbeit leisten, glauben wir trotzdem, dass Leipzig genügend Potential für eine weitere anarchistische Organisation bietet. Deswegen werden wir am 1.12. in der Meuterei unsere Initiative einer dritten anarchistischen Föderation vorstellen. Kommt vorbei, lernt uns kennen, diskutiert mit uns und schließt euch an!

Am 1. Dezember, ab 16 Uhr in der Meuterei, Zollschuppenstraße 1+3

»breaking the waves« – Kollektive Einmischung N°3 ist erschienen!

Was lange währt, wird endlich gut.
Die Kollektive Einmischung N°3 ist da!

Im dritten Teil unserer Schriftenreihe veröffentlichen wir eine neue Übersetzung des Textes »breaking the waves – Der Bruch mit liberalen Tendenzen im Anarcha-Feminismus«.

Vorwort der plattform:

Im Oktober 2014 fand in London die anarcha-feministische Konferenz AFem2014 statt, an der Aktivist*innen aus vielen europäischen Ländern,
aber auch aus Nord- und Südamerika sowie Asien und Australien teilnahmen. Dieser Kongress bewirkte, dass die Diskussionen um die Bedeutung des Anarcha-Feminismus innerhalb der anarchistischen Bewegungen wieder verstärkt in den Mittelpunkt rückten. »Breaking the Waves« ist ein Ergebnis dieser vielfältigen Diskussionen rund um
AFem2014. Der Artikel wurde im Sommer 2016 veröff entlicht
und ist von zwei Mitgliedern der Black Rose Anarchist Federation
aus den USA geschrieben.
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