Europäische anarchistische Erklärung zum 1. Mai 2025

Heute ist der 1. Mai, der internationale Kampftag der Arbeiter*innenklasse. 1886 streikten in Chicago Tausende für die Durchsetzung des 8-Stunden-Tages und wurden dafür von der Polizei angegriffen, massakriert und hingerichtet. Doch sie kämpften nicht nur für konkrete Reformen, sondern hatten das Ziel einer freieren und gerechteren Gesellschaft. In dieser Tradition stehen wir noch heute, wenn wir am 1. Mai als Arbeiter*innen auf die Straße gehen und die Fahne der Erinnerung und des Kampfes hissen. 

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Auf der Arbeit, auf der Straße, zu Hause und überall: Nieder mit patriarchaler Gewalt!

Am 25. November ist der internationale Tag gegen patriarchale Gewalt. Ausgerufen wurde der Tag aufgrund der Widerstandskämpfe der drei Schwestern Mirabal gegen die Diktatur unter Rafael Trujillo in der Dominikanischen Republik. Nach monatelanger Folter wurden sie am 25. November 1960 getötet & der Tag wurde zum weltweiten Gedenktag an die drei Widerstandkämpferinnen. „Auf der Arbeit, auf der Straße, zu Hause und überall: Nieder mit patriarchaler Gewalt!“ weiterlesen

Faschistische Angriffe auf CSDs: Queeres Leben verteidigen!

Traditionell finden in den Sommermonaten die Protestmärsche im Gedenken an den historischen Aufstand queerer Menschen vor dem Stonewall Inn in New York statt. Im ganzen Land ziehen Demonstrationen durch die Straßen, die Queerfeindlichkeit anprangern und die vollständige gesellschaftliche Emanzipation queerer Menschen einfordern.

In ihrer Geschichte wurden die CSD-Veranstaltungen jedoch immer wieder selbst Ziel queerfeindlicher Attacken. Konservative, Faschist:innen und religiöse Fundamentalist:innen sahen in ihnen das Symbol für die Zerstörung der heterosexuellen Kleinfamilie und damit ihrer gesamten patriarchalen gesellschaftlichen Ordnung.

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Europäische anarchistische Erklärung: Gegen den Aufstieg der extremen Rechten – Für Klassenkampf und soziale Revolution!

Die Europawahlen sind vorbei. In ganz Europa erreichten konservative und extrem rechte Parteien die von den Wahlinstituten prognostizierten hohen Ergebnisse. Vor allem aufgrund der Zugewinne in Frankreich und Deutschland findet die extreme Rechte sich nun in einer deutlich gestärkten Position wieder. Dies ermöglicht es der extremen Rechten entweder eine Koalition mit der konservativen EPP-Gruppe (deren rechten Flügel sie ohnehin längst stark beeinflusst) einzugehen oder als blockierende Kraft gegen jedwede soziale und progressive Reformen zu wirken. Es bedarf nicht viel Vorstellungskraft um sich auszumalen, in welchem Ausmaß zukünftige politische Entscheidungen auf der europäischen Ebene die Arbeiter:innenklasse sowie Menschen mit Migrationsgeschichte belasten werden.

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Keine Auslieferung nach Ungarn: Freiheit für alle Antifaschist:innen!

Seit Jahrzehnten ist der sogenannte “Tag der Ehre” in Budapest eine jährliche Anlaufstelle für Rechtsextreme aus ganz Europa. Sie kommen zusammen, um den Widerstand faschistischer Truppen gegen die vorrückende Rote Armee im Jahr 1945 zu feiern.

Seit vielen Jahren gibt es antifaschistischen Protest gegen das extrem rechte Treffen. Im Februar 2023 kam es zudem zu direkten Angriffen auf einzelne Neofaschist:innen im Stadtgebiet.

Im Nachgang der Proteste hat der ungarische Staat eine unnachgiebige Hetzjagd gegen die antifaschistische Bewegung begonnen. Er versucht alles, um ihrer habhaft zu werden.

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