Die von Oben setzen die Reformen durch, von Unten wächst der Widerstand

Position des organisierten Anarchismus in Argentinien, März 2026

Übersetzung von die plattform

Die von der Regierung Milei vorangetriebene Arbeitsrechtsreform stellt, wie wir wissen, keine rechtliche Modernisierung im Arbeitsrecht dar, sondern ist das Herzstück eines umfassenden Vorhabens zur Ausbeutung und Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse, das nur mit dem vergleichbar ist, was die letzte Militärdiktatur durchgesetzt hat. Sie kommt direkt den Arbeitgebern zugute (so sagte es Caputo, als er die Arbeitgeberverbände dazu aufrief, das Gesetz zu begrüßen), indem sie historische Kampfmittel abschafft oder einschränkt. Weit davon entfernt, stabile und reguläre Arbeitsplätze zu schaffen, bietet sie rechtliche Instrumente, um Arbeiter*innen zu entlassen und ihre Arbeitsverhältnisse noch weiter zu flexibilisieren.

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Tod eines Faschisten in Lyon: Antifaschismus ist dringender denn je

Im Folgenden teilen wir die Übersetzung des Statements unserer französischen Schwesterorganisation UCL zur aktuellen Situation in Frankreich.

Statement vom 17. Februar 2026 der Union Communiste libertaire

Nach dem Tod eines faschistischen Militanten in Lyon versuchen die extreme Rechte und ihre Verbündeten, dieses Ereignis auszunutzen, um den Antifaschismus zu kriminalisieren. Gleichzeitig verurteilt die institutionelle Linke lediglich „jegliche Gewalt” in allgemeiner Form. Mehr denn je müssen wir zusammenstehen, um die Dringlichkeit des antifaschistischen Volkskampfes und die Notwendigkeit zu bekräftigen, dass unsere Klasse sich gegen die Gewalt der extremen Rechten verteidigen kann.

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Rojava steht vor einem allgemeinen Angriff: Mobilisierungen zur Unterstützung der Revolution!

Die autonome Verwaltung Nordostsyriens in Rojava ist existenziell bedroht. Zum Zeitpunkt dieser Erklärung kontrolliert sie nur noch die Kantone Kobanî und Hesêkê, die selbst belagert werden. Die von den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) von Daesh befreiten Gebiete stehen erneut unter der Kontrolle von Dschihadistenmilizen, die mit der syrischen Regierung verbündet sind.
Seit 13 Jahren baut die autonome Verwaltung im Nordosten Syriens eine echte Demokratie des Volkes auf, indem sie sich gegen die vom Regime von Bashar al-Assad auferlegte ethnische Spaltung wehrt. Diese Revolution ist auch und vor allem eine Revolution der Frauen: Ihre Selbstorganisation und Selbstverteidigung haben tiefgreifende Veränderungen in den Gesellschaften im Nordosten Syriens bewirkt.

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Europäische anarchistische Erklärung zum 1. Mai 2025

Heute ist der 1. Mai, der internationale Kampftag der Arbeiter*innenklasse. 1886 streikten in Chicago Tausende für die Durchsetzung des 8-Stunden-Tages und wurden dafür von der Polizei angegriffen, massakriert und hingerichtet. Doch sie kämpften nicht nur für konkrete Reformen, sondern hatten das Ziel einer freieren und gerechteren Gesellschaft. In dieser Tradition stehen wir noch heute, wenn wir am 1. Mai als Arbeiter*innen auf die Straße gehen und die Fahne der Erinnerung und des Kampfes hissen. 

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Auf der Arbeit, auf der Straße, zu Hause und überall: Nieder mit patriarchaler Gewalt!

Am 25. November ist der internationale Tag gegen patriarchale Gewalt. Ausgerufen wurde der Tag aufgrund der Widerstandskämpfe der drei Schwestern Mirabal gegen die Diktatur unter Rafael Trujillo in der Dominikanischen Republik. Nach monatelanger Folter wurden sie am 25. November 1960 getötet & der Tag wurde zum weltweiten Gedenktag an die drei Widerstandkämpferinnen. „Auf der Arbeit, auf der Straße, zu Hause und überall: Nieder mit patriarchaler Gewalt!“ weiterlesen