Heraus zum Feministischen Kampftag! Erklärung zum 8. März 2026

99 Femizide in 2025!

Der 8. März ist kein Feiertag. Er ist ein Tag, an dem wir kollektiv sichtbar machen, was sonst normalisiert, relativiert oder individualisiert wird. Weltweit erfährt jede dritte Frau und jedes dritte Mädchen in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Queere, trans, agender und nichtbinäre Menschen sind besonders häufig betroffen. In Deutschland wurde 2025 fast jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet.

Gewalt gegen Frauen und TINA-Personen ist materiell verankert. Sie entsteht dort, wo Abhängigkeiten produziert werden – sei es durch Wohnraum als Ware, schlecht bezahlte Lohnarbeit oder unbezahlte, unsichtbare Care-Arbeit. „Heraus zum Feministischen Kampftag! Erklärung zum 8. März 2026“ weiterlesen

Tod eines Faschisten in Lyon: Antifaschismus ist dringender denn je

Im Folgenden teilen wir die Übersetzung des Statements unserer französischen Schwesterorganisation UCL zur aktuellen Situation in Frankreich.

Statement vom 17. Februar 2026 der Union Communiste libertaire

Nach dem Tod eines faschistischen Militanten in Lyon versuchen die extreme Rechte und ihre Verbündeten, dieses Ereignis auszunutzen, um den Antifaschismus zu kriminalisieren. Gleichzeitig verurteilt die institutionelle Linke lediglich „jegliche Gewalt” in allgemeiner Form. Mehr denn je müssen wir zusammenstehen, um die Dringlichkeit des antifaschistischen Volkskampfes und die Notwendigkeit zu bekräftigen, dass unsere Klasse sich gegen die Gewalt der extremen Rechten verteidigen kann.

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Rojava steht vor einem allgemeinen Angriff: Mobilisierungen zur Unterstützung der Revolution!

Die autonome Verwaltung Nordostsyriens in Rojava ist existenziell bedroht. Zum Zeitpunkt dieser Erklärung kontrolliert sie nur noch die Kantone Kobanî und Hesêkê, die selbst belagert werden. Die von den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) von Daesh befreiten Gebiete stehen erneut unter der Kontrolle von Dschihadistenmilizen, die mit der syrischen Regierung verbündet sind.
Seit 13 Jahren baut die autonome Verwaltung im Nordosten Syriens eine echte Demokratie des Volkes auf, indem sie sich gegen die vom Regime von Bashar al-Assad auferlegte ethnische Spaltung wehrt. Diese Revolution ist auch und vor allem eine Revolution der Frauen: Ihre Selbstorganisation und Selbstverteidigung haben tiefgreifende Veränderungen in den Gesellschaften im Nordosten Syriens bewirkt.

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Auf der Arbeit, auf der Straße, zu Hause und überall: Nieder mit patriarchaler Gewalt!

Am 25. November ist der internationale Tag gegen patriarchale Gewalt. Ausgerufen wurde der Tag aufgrund der Widerstandskämpfe der drei Schwestern Mirabal gegen die Diktatur unter Rafael Trujillo in der Dominikanischen Republik. Nach monatelanger Folter wurden sie am 25. November 1960 getötet & der Tag wurde zum weltweiten Gedenktag an die drei Widerstandkämpferinnen. „Auf der Arbeit, auf der Straße, zu Hause und überall: Nieder mit patriarchaler Gewalt!“ weiterlesen

“Was nun?” – Argentinische Anarchist:innen zum Wahlsieg von Milei

Am vergangenen Wochenende haben in Argentinien Präsidentschaftswahlen stattgefunden. Von vielen bis zuletzt als unwahrscheinlich eingeschätzt, ist aus diesen der rechte Ultraliberale Javier Milei als Sieger hervorgegangen. Während seines Wahlkampfs hatte er massive Kürzungen im staatlichen Sektor und andere Angriffe auf die erkämpften Rechte der unteren Klassen angekündigt.

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