Bericht von der Anarchistischen Buchmesse Mannheim 2024

Vom 9. bis 12. Mai fand die siebte Anarchistische Buchmesse in Mannheim statt. Mehrere Mitglieder unserer Föderation reisten aus verschiedenen Städten an, um sich wie bereits in den letzten Jahren an dieser traditionsreichen Veranstaltung zu beteiligen, mit Genoss:innen und Interessierten ins Gespräch zu kommen und durch das breite Repertoire anarchistischer und linksradikaler Literatur zu blättern.

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Veranstaltung in Mannheim: Sudan zwischen Diktatur, Revolution & Krieg

Kolonialherrschaft, Militärdiktaturen, Umstürze – wie viele andere Länder Afrikas hat auch der Sudan eine lange Geschichte von Ausbeutung und Unterdrückung. Doch im Jahr 2018 schlugen die Menschen im Sudan aus eigener Kraft ein neues Kapitel auf. Sie formierten eine beeindruckende Widerstandsbewegung, die sich gegen das alte Militärregime erhob. Viele Menschen setzten ihre Hoffnung auf eine Revolution von unten. Graswurzelbewegungen und Nachbarschaftsinitiativen sollten Vorbilder sein für eine solidarische und demokratisch organisierte sudanesische Gesellschaft. Dann kam das Jahr 2023 und mit ihm der Krieg. Seitdem befinden sich die fortschrittlichen und revolutionären Kräfte des Landes in der Zange zwischen vor allem zwei reaktionären militärischen Fraktionen. Tag für Tag spitzt sich die humanitäre Katastrophe weiter zu.

Trotzdem wird über den Sudan in Politik, Medien und Gesellschaft kaum gesprochen. Deshalb laden wir zu einer Infoveranstaltung am Wochenende der Anarchistischen Buchmesse in Mannheim ein. Mit einem Vortrag schauen wir auf die geschichtlichen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der aktuellen Ereignisse. Außerdem geben wir einen Einblick in die Arbeit der revolutionären Widerstandsbewegung.

Die Veranstaltung findet wie andere im Bundesgebiet im Rahmen der Solidaritätskampagne für sudanesische Anarchist:innen statt. Sie sind wie unzählige andere Menschen gezwungen, aus dem Sudan zu fliehen. Um sie zu unterstützen, werden wir an diesem Abend Spenden sammeln.

Also kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Veranstaltungsreihe der Plattform in Düsseldorf

Die Plattform ist eine bundesweit organisierte, anarchistische Föderation. Wir sind in verschiedenen gesellschaftlichen Kämpfen aktiv, um am Aufbau einer breiten revolutionären Bewegung mitzuwirken, die in der Lage ist, dieses System zu stürzen. Bisher gibt es Lokalgruppen unserer Organisation in Leipzig, Berlin, Hamburg, dem Ruhrgebiet, Köln und Trier.

In Düsseldorf sind wir noch nicht vertreten. Aber das wollen wir ändern! Im Mai und Juni wird es daher eine Veranstaltungsreihe mit insgesamt vier Veranstaltungen geben, zu denen wir zusammen mit Genoss:innen vor Ort einladen.

    • 5. Mai, 16 Uhr: Vortrag & Diskussion zur Geschichte des 1. Mai
    • 19. Mai, 16 Uhr: Vortrag & Diskussion zum Rechtsruck in Argentinien, Spanien & Deutschland mit argentinischen und spanischen Genoss:innen
    • 9. Juni, 16 Uhr: Vortrag & Diskussion zur feministischen Bewegung in Argentinien mit einer argentinischen Genossin
    • 30. Juni, 16 Uhr: Vorstellung der Plattform & Diskussion über den Aufbau einer Lokalgruppe in Düsseldorf

Alle Veranstaltungen werden im Gewerkschaftslokal der Freien Arbeiter*innen-Union Düsseldorf stattfinden, dem V6 in der Volmerswerther Straße 6. Wir werden die Gelegenheit auch nutzen, um Spenden für den Erhalt dieses wichtigen Lokals zu sammeln.

Wir freuen uns, euch bei den Terminen zu sehen!

Bericht vom anarchosyndikalistischen Jugendkongress in Berlin

Vom 28. bis 30. März hat in Berlin ein anarchosyndikalistischer Jugendkongress stattgefunden. Organisiert wurde er vom Autonomen Schüler*innen Syndikat (ASS) Berlin. Verschiedene anarchosyndikalistische Schüler*innengewerkschaften und Jugendgruppen aus dem Bundesgebiet sowie aus der Schweiz und aus Schweden nahmen teil. Auch eine kleine Jugenddelegation der Plattform war vor Ort. Es folgt ein persönlicher Bericht einer jungen Genossin, die am Kongress teilgenommen hat.

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Jugendkongress in Berlin: Vortrag und Diskussion zu Anarchafeminismus

Am öffentlichen Tag des Anarchosyndikalistischen Jugendkongresses des Autonomen Schüler*innen Syndikats Berlin halten wir dort einen Vortrag über den Anarchafeminismus und die Suche nach einer revolutionären feministische Praxis.

Wir arbeiten heraus, was das Patriarchat eigentlich ist, wie es mit anderen Herrschaftsverhältnissen zusammenhängt, wie verschiedene feministische Strömungen es überwinden wollen und wie eine anarchafeministische Theorie und Praxis aussehen kann. Danach wollen wir mit euch darüber in den Austausch und die Diskussion kommen. Also kommt bei uns und den vielen anderen spannenden Veranstaltungen vorbei.

Wir freuen uns auf euch!