Am letzten Wochenende haben wir unseren 14. Kongress als Föderation ausgerichtet. Delegierte Genoss:innen aus unseren Lokalgruppen und Initiativen sind aus verschiedenen Städten angereist, um ihre Gruppen für den Kongress zu vertreten.
Am Vortag haben wir uns gemütlich eingefunden, nachdem einige auch eine lange, anstrengende Anreise hatten. Beim gemeinsamen Essen traf man bekannte und neue Gesichter, zusammen haben wir uns für die nächsten Kongresstage gestärkt und gefreut uns wieder persönlich zu sehen und endlich kennenzulernen.
Am ersten Kongresstag haben alle Lokalgruppen und Initiativen über ihre aktuellen Gruppenprozesse und Einmischungen berichtet. Über unsere Einmischungen haben wir uns intensiv ausgetauscht und darüber diskutiert und beraten, wie wir unsere Einmischungen strategischer gestalten können und wie wir sie genau definieren.
Außerdem haben wir uns kollektiv mit Kritik innerhalb der Organisation beschäftigt und gemeinsam über einen Fahrplan beraten, um die Kritik anzugehen. Wir haben uns intensiv mit den Berichten von der Arbeit der letzten Monate in unseren Arbeitsgruppen und Mandaten beschäftigt, kollektiv Kritik geübt und über Verbesserungen der Arbeit beraten.
Am Kongressort hatten wir die Möglichkeit, uns zwischen den Kongressslots im Garten auszuruhen und die Föderationsarbeit einmal kurz ruhen zu lassen. In den Pausen und abends saßen wir noch viel zusammen und hatten die Gelegenheit uns austauschen und persönlich besser kennenzulernen. Es wurde viel zusammen gelacht, gesungen und Spiele gespielt, es war sehr motivierend und bereichernd sich persönlich wiederzusehen und die zukünftige Arbeit unserer Föderation gemeinsam voran zu treiben.
Am letzten Tag gab es noch Austausch innerhalb unserer organisierten Männlichkeits-Kritik, zu der alle cis-männlichen Genossen in der Föderation angehalten sind, welche aber auch offen für Frauen und TINA-Personen ist. Parallel dazu haben sich die Frauen und TINA-Personen der Föderation geschlossen getroffen und ausgetauscht zu feministischen Themen, welche für uns aktuell in der Föderation Thema sind.
Wir blicken zurück auf ein bestärkendes und motivierendes Wochenende, den Rucksack voll gepackt mit neuen Ideen und Tatendrang.
Lasst uns den organisierten Anarchakommunismus voranbringen. Gemeinsam voran zum freiheitlichen Kommunismus!